Pressearchiv 4. Quartal 2008
29. Dezember 2008
Strom 2020: Deutsche Haushalte setzen auf Kleinkraftwerke Im Jahr 2020 sollen bereits 30 Prozent des Stroms in Deutschland und Europa mit dezentralen Kleinkraftwerken in Eigenheimen erzeugt werden. Solche Nachbarschafts-Stromnetze helfen dank intelligenter Technik nicht nur beim Stromsparen, sie sind gleichzeitig fast autark – nur noch beim Ausgleich extremer Spitzen wird auf das allgemeine Stromnetz zurückgegriffen. 40 Prozent Stromersparnis sind möglich. Dies ist das Ergebnis der Studie „Zukunftsfaktoren 2020“ von Steria Mummert Consulting gemeinsam mit Lünendonk sowie der FutureManagementGroup.
22. Dezember 2008
Private Krankenversicherer suchen ihr Heil im Geschäft mit Zusatzversicherungen Rund sieben von zehn privaten Krankenversicherungen wollen primär im Geschäft mit Zusatzversicherungen Neukunden gewinnen. Das entspricht einer Zunahme von knapp 20 Prozentpunkten gegenüber 2006. Mit dieser Strategie reagieren die privaten Träger auf den dramatischen Einbruch beim Abschluss von Vollversicherungen. Für das erste Halbjahr 2008 schlug ein Minus von fast 40 Prozent zu Buche. Für 2009 wird ein weiterer Abwärtstrend prognostiziert. Das sind die Ergebnisse der Studie „Branchenkompass 2008 Versicherungen“ von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut.
18. Dezember 2008
Risikomanagement auf dem Prüfstand: Banken ziehen Lehren aus der Finanzkrise 60 Prozent der deutschen Kreditinstitute planen, bis 2011 ihr Risikomanagement komplett auf den Prüfstand zu stellen. Ziel ist, Risiken früher erkennen zu können. Vor allem Investitionen in moderne Frühwarnsysteme sowie eine deutlich verbesserte Datengrundlage sollen die Risikomanager dabei unterstützen. Denn die bestehenden Reporting-Systeme liefern häufig nur einen Teil der für die Risikoeinschätzung notwendigen Daten und Analysen. Das sind die Ergebnisse der Studie „Branchenkompass 2008 Kreditinstitute – Sonderausgabe Finanzmarktkrise“ von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut.
16. Dezember 2008
Sparen: Konzerne wollen Kosten durch Outsourcing um ein Fünftel senken 46 Prozent der deutschen Unternehmen sehen in Einsparungen den wichtigsten Vorteil des Auslagerns von Leistungen an externe Partner. Vor allem Firmen mit mehr als 5.000 Mitarbeitern verbinden damit hohe Erwartungen: So rechnen drei von zehn Großbetrieben mit Einsparungen über 20 Prozent. Gerade diese Unternehmen schätzen aber auch überdurchschnittlich die mit der Auslagerung verbundene Flexibilität. Kapazitätsanpassungen können mit Hilfe externer Partner schnell realisiert werden. Das ist das Ergebnis der Studie „Erfolgsmodelle im Outsourcing“ von Steria Mummert Consulting in Kooperation mit InformationWeek und dem ImWF Institut für Management und Wirtschaftsforschung.
11. Dezember 2008
Finanzkrise zum Trotz: Kreditinstitute rechnen 2009 mit stabiler Geschäftsentwicklung Trotz Finanzkrise und Rezessionsszenarien fallen die Renditeerwartungen der Kreditinstitute in Deutschland überwiegend positiv aus. 37 Prozent der Topbankmanager rechnen für 2009 mit Zuwächsen bei der Eigenkapitalrendite. Weitere 32 Prozent erwarten eine stabile Renditeentwicklung. Kurzfristig reagieren die meisten Institute besonnen auf die Krise und nehmen keine übereilten Kurskorrekturen vor. Bis 2011 stellt allerdings jede zweite Bank ihre Geschäftsstrategie auf den Prüfstand. Insgesamt wird die Gefahr, die von einer schrumpfenden Volkswirtschaft ausgeht, stärker eingeschätzt als die direkten Folgen aus der Finanzkrise. Dies ergab die Studie „Branchenkompass 2008 Kreditinstitute – Sonderausgabe Finanzmarktkrise“ von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut.
9. Dezember 2008
NHS SBS – ein Joint Venture von Steria und dem britischen Gesundheitsministerium - gewinnt zwölf Organisationen des National Health Service als Neukunden NHS Shared Business Services (NHS SBS) hat Verträge mit zwölf weiteren Organisationen aus dem Netzwerk des nationalen britischen Gesundheitssystems NHS geschlossen. Der Vertrag umfasst ein Gesamtvolumen von 16,5 Millionen Euro (13,8 Millionen Pfund). NHS SBS übernimmt im Rahmen von Business Process Outsourcing (BPO) eine Kombination verschiedener Buchhaltungs- und Lohnabrechnungsaufgaben für die landesweit angesiedelten Kunden. Damit werden Effizienz und Qualität der Dienste für mehr als 23.000 NHS-Beschäftigte dieser Verwaltungseinheiten verbessert.
4. Dezember 2008
Deutsche Unternehmen vernachlässigen den Schutz von Kundendaten Mehr als 60 Prozent der Unternehmen in Deutschland vernachlässigen den Schutz von Kundendaten. So sichert nur eine Minderheit von 37 Prozent die Transaktionen ihrer Kunden im Internet ab. Lediglich 36 Prozent verschlüsseln den Austausch von Verbraucherdaten. Damit tritt die Sicherheit von Kundendaten in deutschen Unternehmen auf der Stelle. Denn im Vergleich zum Vorjahr hat es keine Verbesserung der Datensicherheit gegeben. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „IT-Security 2008“ der InformationWeek, die zusammen mit Steria Mummert Consulting ausgewertet wurde.
3. Dezember 2008
Neuer IT-Studiengang in Hamburg wider den Fachkräftemangel Deutsche Wirtschaftsunternehmen fordern dringend mehr qualifizierten IT-Nachwuchs. 65 Prozent der Fach- und Führungskräfte aus IT und Telekommunikation sind überzeugt, dass der Mangel an Spezialisten ihre Geschäftstätigkeit bremst. Die Universität Hamburg reagiert auf den Aufruf der Wirtschaft und plant für 2009 einen neuen Studiengang für IT-Management und -Consulting. Impulsgeber für ein größeres IT-Engagement in der Hansestadt sind das Department Informatik der Universität Hamburg und Steria Mummert Consulting. Am 3. Dezember 2008 stellen die Initiatoren das Studienkonzept, das von der Handelskammer Hamburg unterstützt wird, im Rahmen einer Informationsveranstaltung an der Universität Hamburg vor.
27. November 2008
Kein Ende in Sicht: Jede zweite deutsche Firma sieht Potenzial im Outsourcing Die deutschen Unternehmen haben ihr Outsourcing-Potenzial längst nicht ausgeschöpft. Jede zweite Firma sieht noch Möglichkeiten, Leistungen auszulagern, um die Kosten zu senken und sich auf das Kerngeschäft zu konzentrieren. Dies gilt vor allem für das verarbeitende Gewerbe sowie Energie- und Wasserversorger. Aber auch die öffentliche Verwaltung zeigt sich bei der Abgabe von Aufgaben an externe Partner derzeit recht zurückhaltend. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Erfolgsmodelle im Outsourcing“ von Steria Mummert Consulting in Kooperation mit InformationWeek.
26. November 2008
Größere Courtageanreize im Kampf um Versicherungsmakler 84 Prozent der Versicherungsgesellschaften in Deutschland wollen die Kooperation mit unabhängigen Vermittlern ausbauen. Damit ist die strategische Bedeutung dieses Vertriebskanals gegenüber 2006 weiter gestiegen. Vor zwei Jahren setzten 78 Prozent auf den Maklervertrieb. Kein anderer Vertriebskanal nimmt bei der strategischen Neuausrichtung für die kommenden drei Jahre eine wichtigere Rolle ein. Neue Kooperationen knüpfen und bestehende Partnerschaften festigen, so lautet die Marschroute der großen Mehrheit der Assekuranzen. Zu diesem Zweck soll in erster Linie die Palette an Courtageanreizen für Makler vergrößert werden. Das sind die Ergebnisse der Studie „Branchenkompass 2008 Versicherungen“ von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut.
20. November 2008
Energie- und Wasserversorger bleiben der Heimat treu – Outsourcing nur an deutsche Partner Drei von vier Energieversorgern rechnen durch Outsourcing mit Kosteneinsparungen von zehn bis 30 Prozent. Doch nicht nur die Senkung der Kosten ist für sie ein wichtiger Grund, vermehrt Aufgaben an fremde Dienstleister zu delegieren. Genauso bedeutend ist der Wunsch der Unternehmen, sich künftig verstärkt auf das Kerngeschäft fokussieren zu können. Außerdem schätzt die Branche das Fachwissen der externen Partner. Kein einziges Unternehmen hält die Outsourcing-Potenziale für ausgeschöpft. Das ist das Ergebnis der Studie „Erfolgsmodelle im Outsourcing” von Steria Mummert Consulting in Kooperation mit InformationWeek und dem IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung.
18. November 2008
Assekuranz 2008: Vorstoß in neue Geschäftsfelder Die Stimmung unter den Versicherern in Deutschland ist angespannt. Nur jeder fünfte Entscheider rechnet bis 2011 mit Umsatzzuwächsen in der Branche. Um diesem Trend entgegenzuwirken, wollen zwei Drittel der Entscheider weitere Geschäftsfelder erschließen. Die Mehrheit plant dabei, neue Märkte auf eigene Faust zu erobern. Der Bedarf an strategischen Kooperationen für diesen Zweck ist dagegen rückläufig. Das sind die Ergebnisse der Studie „Branchenkompass 2008 Versicherungen“ von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut.
13. November 2008
Assekuranz 2008: Das Geld geht in den Vertrieb Der Vertrieb genießt bei den Investitionsentscheidungen deutscher Versicherer weiterhin höchste Priorität. Knapp jeder fünfte Euro der geplanten Ausgaben fließt bis 2011 in diesen Bereich. Das entspricht dem größten Einzeletat aller Ressorts. Dabei konzentrieren sich die Topentscheider in erster Linie auf die Standardisierung von Vertriebsprozessen mit Hilfe von IT und die Schulung eigener Vertriebskräfte. Das sind die Ergebnisse der Studie „Branchenkompass 2008 Versicherungen“ von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut.
12. November 2008
IT-Sicherheit: Lisa Müller gefährdet die Systeme Die eigenen Mitarbeiter werden ein immer größeres Sicherheitsrisiko für die IT in deutschen Unternehmen. 45 Prozent der Sicherheitsverstöße 2008 sind auf menschliches Versehen zurückzuführen. Damit hat sich die Zahl unbeabsichtigter Störungen durch eigenes Personal gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt (21 Prozent). Kurzfristige Besserung ist nicht in Sicht. Denn gleichzeitig scheitern neue IT-Sicherheitsmaßnahmen immer häufiger am fehlenden Risikobewusstsein der Mitarbeiter. Jedes dritte Projekt zur Verbesserung der IT-Sicherheit wird wegen mangelnden Verständnisses der Belegschaft abgesagt. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „IT-Security 2008“ der InformationWeek, die zusammen mit Steria Mummert Consulting ausgewertet wurde.
6. November 2008
Kfz-Versicherung: Werkstattnetze werden ausgebaut Das Schadenmanagement verzeichnet weiter einen starken Bedeutungszuwachs in der Kfz-Versicherung. Jeder dritte Top-Entscheider sieht die Marktrelevanz eigener Werkstattnetze oder Assistance-Leistungen steigen. Damit hat sich die Zustimmung für diese Vertriebsstrategie gegenüber dem Vorjahr fast verdreifacht. Bis 2011 will knapp jede dritte Assekuranz die eigenen Werkstattnetze ausbauen. Zwei Drittel planen darüber hinaus mit Assistance-Dienstleistern zu kooperieren. Das sind die Ergebnisse der Studie „Branchenkompass 2008 Versicherungen“ von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut.
4. November 2008
Banken setzen weiter auf Outsourcing – Potenzial längst nicht ausgeschöpft Der Wettbewerb im Finanzsektor nimmt an Intensität weiter zu. Die Institute unterliegen einem starken, kostengetriebenen Rationalisierungsdruck, der sich durch die Finanzmarktkrise noch einmal verstärken wird. Das Outsourcing steht in der Folge bei den Finanzdienstleistern ganz oben auf der Agenda. 47 Prozent der Unternehmen halten die Auslagerung von Leistungen für ein wichtiges Thema. Knapp jedes zehnte schätzt es sogar als sehr bedeutend ein. Das ist das Ergebnis der Studie Erfolgsmodelle im Outsourcing von Steria Mummert Consulting in Kooperation mit InformationWeek.
28. Oktober 2008
Versicherung 2008: Zukunftsaufgabe Assistance- Dienstleistungen Nur noch gut jede fünfte deutsche Versicherung rechnet mittelfristig mit steigenden Umsätzen. Damit haben sich die positiven Umsatzerwartungen der Branche innerhalb der letzten zwei Jahre nahezu halbiert. Die Gesundheitsreform steht dabei symptomatisch für die Herausforderungen, mit denen die Branche konfrontiert ist. Fast jede zweite Fach- und Führungskraft sieht die Vorbereitung auf gesetzliche Änderungen als zentrale Aufgabe in der Assekuranz. An zweiter Stelle folgt die Auseinandersetzung mit dem Wettbewerb. Neue Produkte und Dienstleistungen werden hier als Zukunftsaufgabe genannt. Das sind die Ergebnisse der Studie „Branchenkompass 2008 Versicherungen“ von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut.
23. Oktober 2008
München oder Mumbai: Outsourcing bei deutschen Unternehmen auf dem Vormarsch Das Business Process Outsourcing (BPO) findet in Deutschland immer mehr Anhänger: Mehr als jede dritte Firma hat inzwischen Bürodienstleistungen, Verwaltungsaufgaben oder den Kundenservice an Drittunternehmen abgegeben, 6,5 Prozent haben bereits fertige Pläne in der Schublade. Allerdings werden von den Strategen vor allem ortsnahe Partner gesucht. Nur knapp sieben Prozent der Unternehmen setzen auf Offshore-Outsourcing, lassen also zum Beispiel die Gehaltsabrechnung in asiatischen Ländern wie Indien durchführen. Auch die Nearshore-Auslagerung – überwiegend nach Osteuropa – hat wenig Befürworter. Solche Modelle kommen nur bei elf Prozent der Betriebe zum Einsatz. Dagegen ziehen drei von vier Unternehmen die Auslagerung an eine Firma in der heimischen Region vor (Onshore). Das ist das Ergebnis der Studie “Erfolgsmodelle im Outsourcing” von Steria Mummert Consulting in Kooperation mit InformationWeek.
22. Oktober 2008
Karriere: CEO@campus öffnet Berufseinsteigern die Augen für den Beratermarkt Die Berufsaussichten in der Beraterbranche sind gut. 90 Prozent aller Consulting-Unternehmen wollen in diesem Jahr zusätzliche Mitarbeiter einstellen. Das hat der Bundesverband Deutscher Unternehmensberater (BDU) ermittelt. Welche konkreten Perspektiven der Beratermarkt für die Karriereplanung eröffnet, steht im Mittelpunkt der Initiative CEO@campus, die von Steria Mummert Consulting ins Leben gerufen wurde. Dabei haben Schüler, Studenten und Berufseinsteiger die Möglichkeit, sich ein realistisches Bild vom vielseitigen Arbeitsleben eines Beraters zu machen. Die nächste Informationsveranstaltung findet am Donnerstag, 13. November 2008, um 18:30 Uhr im Audimax der Frankfurt School of Finance & Management statt, die CEO@campus als Partner unterstützt.
16. Oktober 2008
Elektronische Gesundheitskarte: IT-Angebote für Ärzte bergen Einsparpotenzial In den kommenden Monaten wird die elektronische Gesundheitskarte (eGK) in Deutschland flächendeckend eingeführt. Ein europaweit einmaliges Mammutprojekt für 80 Millionen gesetzlich und privat Versicherte, das die niedergelassenen Ärzte vor technische und organisatorische Herausforderungen stellt. Zwar hat sich nach den umfangreichen Tests in den Modellregionen gezeigt, dass die Anwendungen für Arztpraxen und Apotheken inzwischen funktionieren. Allerdings besteht die Gefahr, dass die Lösungsangebote einiger Soft- und Hardwarelieferanten über das eigentliche Ziel hinausschießen. Der Grund: die mangelnde Erfahrung bei der Einführung der elektronischen Gesundheitskarte. Entsprechende Beispiele durch passungenaue Lösungen wurden in der Modellregion Rheinland-Pfalz sichtbar. Durch eine fachkundige Bedarfsprüfung könnten allein in diesem Bundesland rund drei Millionen Euro eingespart werden. Das ist der Erfahrungswert von Steria Mummert Consulting aus dem derzeit laufenden Testbetrieb der eGK in Rheinland-Pfalz.
14. Oktober 2008
Steria Mummert Consulting bereitet Generationswechsel vor Die Steria Mummert Consulting AG hat den Generationswechsel an der Spitze des Unternehmens eingeleitet. Jürgen Sponnagel, Vorstandsvorsitzender der Steria Mummert Consulting AG, wird zum 31. Dezember 2008 auf eigenen Wunsch aus dem Vorstand ausscheiden und zu Beginn 2009 in den Aufsichtsrat eintreten. Oliver Nazet, bisher stellvertretender Vorstandsvorsitzender, wird ab 1. Januar 2009 den Vorsitz des Gremiums übernehmen. Für den aus Altersgründen zum Jahresende 2008 ausscheidenden Peter H. Miebach wurde Momme S. Petersen zum 1. Januar 2009 als Finanzvorstand bestellt. Dr. Fritz Moser, bei Steria Mummert Consulting für das Bankengeschäft verantwortlich, rückt zum 1. Januar 2009 in den Vorstand auf. Das beschloss der Aufsichtsrat in seiner Herbstsitzung.
8. Oktober 2008
Assekuranz 2008: mit neuen Produkten aus dem Stimmungstief Die Umsatzerwartungen der deutschen Assekuranz sind binnen zwei Jahren um die Hälfte eingebrochen. Mittelfristig rechnen nur 21 Prozent der Topentscheider mit steigenden Umsätzen. 2006 waren es noch 41 Prozent. Die Gesundheitsreform 2007 hat maßgeblichen Anteil am aktuellen Stimmungstief: Sie führte zu schwächeren Geschäftserwartungen in der privaten Krankenversicherung. Zugleich verteuern neue Gesetze und Regelungen den Aufwand pro Kunden. Fast jeder zweite Topentscheider sieht die Umsetzung gesetzlicher Änderungen als zentrale Herausforderung an. Dies entspricht einer Verdopplung im Vergleich zu 2006. Das sind die Ergebnisse der Studie „Branchenkompass 2008 Versicherungen“ von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut.
1. Oktober 2008
Wachstum war gestern – Telekommunikationsbranche vor harten Zeiten In den vergangenen zehn Jahren glänzte die Telekommunikationsbranche stets mit zweistelligen Zuwachsraten. Doch diese Zeiten sind vorbei. Im zweiten Jahr in Folge meldet der Branchenverband Bitkom für 2008 Umsatzrückgänge. Und die Zukunft verheißt nichts Gutes: Bis 2020 drohen der erfolgsverwöhnten Branche einer Studie zufolge Einbußen von über 40 Prozent. Eine bedrohliche Prognose, die nach Überzeugung von Steria Mummert Consulting durchaus realistisch ist, sollten die Anbieter es nicht schaffen, ihren Kunden Zusatzapplikationen – zum Beispiel Multimediadienste wie IPTV oder Videotelefonie – schmackhaft zu machen. Fest steht: Die bisherigen Marktstrukturen werden sich verändern, dies erfordert eine strategische Neuausrichtung. Ein gutes Prozessmanagement ist für die Unternehmen wichtiger denn je, um auf dem hart umkämpften Markt zu überleben und neue Chancen zu nutzen.
