Pressearchiv 3. Quartal 2008
25. September 2008
Schleichende Ernüchterung: Internet-Telefonie verliert Anhänger Während in deutschen Privathaushalten Voice over IP (VoIP), analoge und ISDN-Anschlüsse weiter auf dem Vormarsch sind, gerät der Boom bei Unternehmen ins Stocken. 40 Prozent der Betriebe planen in diesem Jahr keine Einführung von Internet-Telefonie mehr. Die Zahl der VoIP-Skeptiker ist damit seit 2006 schleichend um rund 18 Prozent gestiegen. Der Anteil der Firmen, die bereits über das Internet telefonieren, stieg dagegen im selben Zeitraum gerade einmal um 0,6 Prozent auf 33,5 Prozent. Vor allem die mit dem Umstieg verbundenen Investitionen und Sicherheitsbedenken sorgen für die Zurückhaltung. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „IT-Security 2008“ der InformationWeek, die zusammen mit Steria Mummert Consulting ausgewertet wurde.
23. September 2008
Banking Services: Kreditinstitute befürchten Konkurrenz durch unabhängige Internetplattformen Drei Viertel der Entscheider in deutschen Banken befürchten, dass ihnen branchenfremde Wettbewerber Marktanteile abnehmen. Insbesondere das Geschäftsfeld Services für private Bankkunden könnte schon bald die Aufmerksamkeit führender Internetplattformen auf sich ziehen. Die deutschen Kreditinstitute tun sich selbst derzeit schwer, ihre Privatkunden mit neuen Mehrwertdiensten per Internet oder Handy zu begeistern. Dabei will jedes fünfte Institut mit neuen Produkten und Serviceangeboten wachsen. Das sind die Ergebnisse der Studie Branchenkompass 2008 Kreditinstitute von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z-Institut.
17. September 2008
Ertragsquellen dringend gesucht: Womit Banken künftig Geld verdienen Trotz internationaler Finanzkrise gehört die Kreditvergabe für deutsche Banken zu den Top-3-Ertragsquellen der nahen Zukunft. Mehr als 60 Prozent der Institute rechnen bis 2011 mit höheren Erträgen bei Privat- und Firmenkrediten. Die größten Wertschöpfungsbeiträge versprechen sich mehr als 70 Prozent der Bankentscheider allerdings aus dem Altersvorsorgegeschäft und dem Wertpapiergeschäft. Angesichts sinkender Margen konzentrieren sich die Kreditinstitute verstärkt auf die Sicherung der Erträge. Vor allem neue Marktteilnehmer beispielsweise ausländische Institute, Internetbanken sowie Auto- und Einzelhandelsbanken üben einen erhöhten Margendruck aus. Sie kämpfen beispielsweise mit attraktiven Zinsangeboten oder gebührenfreien Leistungen um die Gunst der Kunden. Das sind die Ergebnisse der Studie Branchenkompass 2008 Kreditinstitute von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut.
11. September 2008
Personalkosten: Deutsche Unternehmen verschenken Einsparpotenzial 60 Prozent der Unternehmen in Deutschland planen für die kommenden drei Jahre mit höheren Personalbudgets. Nur 45 Prozent der Betriebe prüfen dagegen Möglichkeiten, Kosten zu sparen, indem sie ihren Personalabteilungen mehr Raum für strategische Aufgaben verschaffen. Firmen, die beispielsweise ihr Personal sorgfältiger aussuchen und langfristig binden, können Einsparpotenziale nutzen. Für sie fallen beispielsweise die Ausgaben für die ständige Suche und Integration neuer Fachkräfte erheblich geringer aus. Eine fehlende Effizienz im Personalmanagement belastet somit das Unternehmensergebnis nachhaltig. Denn obwohl die Mitarbeiter die wichtigste Ressource im Unternehmen sind, sind sie auch der größte Kostenfaktor. Das sind die Ergebnisse des Managementkompasses Human Capital Management von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut.
10. September 2008
Deutsche Banken starten Modernisierungswelle im Vertrieb Der Bankenvertrieb in Deutschland durchläuft eine weitere große Modernisierungswelle. Die Vertriebsinvestitionen werden in den kommenden drei Jahren bei jedem zweiten Kreditinstitut höher ausfallen als in diesem Jahr. Im Durchschnitt sind bis 2011 gut 29 Prozent der Investitionsbudgets für Vertriebsmaßnahmen reserviert. Ihr Anteil steigt damit um 7,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Mit den zusätzlichen Investitionen wollen die Kreditinstitute in erster Linie ihre Beratungs- und Servicequalität verbessern, beispielsweise durch verstärkte Qualifizierungsmaßnahmen oder eine gezielte Kundenansprache über verschiedene Kanäle. Gleichzeitig darf unter diesen Maßnahmen die Profitabilität nicht leiden. Rund 70 Prozent der befragten Banken investieren daher zusätzlich beispielsweise in Führungsinformationssysteme, um Vertriebsentscheidungen schneller vorantreiben zu können. Das sind die Ergebnisse der Studie Branchenkompass 2008 Kreditinstitute von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut.
4. September 2008
Sicherheitsrisiken rücken in den Fokus deutscher Kreditinstitute Geldwäsche, Terrorfinanzierung und Datendiebstahl werden nach Ansicht deutscher Banken weiter zunehmen. So fürchten vier von fünf Fach- und Führungskräften, dass sich die Sicherheitslage ihrer Institute durch internationale Verbrechen und Terrorismus verschlechtern wird. Darüber hinaus sehen 80 Prozent eine zunehmende Gefährdung durch Internet-Kriminalität. Neue oder modifizierte Compliance-Vorschriften sowie engmaschigere Sicherheitsnetze stehen somit ganz oben auf der Agenda der Bankmanager. Das sind die Ergebnisse der Studie Branchenkompass 2008 Kreditinstitute von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut.
1. September 2008
Steria Interim Results 2008: Operating margin +52.6% to EUR 62.2m, Operating margin ratio sharply higher at 7.1% Die offizielle Presseinformation in englischer Sprache finden Sie auf unserer Website: http://www.steria.com/
28. August 2008
Gesundheitsreform: Pharmabranche stellt Vertriebsstrategie auf den Prüfstand Pharma- und Medizintechnikunternehmen müssen ihre Vertriebs- und Servicestrategie neu überdenken. Bislang punkten die Pharmahersteller vor allem mit Produktqualität. 66 Prozent der Kunden bestätigen, dass ihre Pharmalieferanten qualitativ sehr hochwertige Präparate und ausgezeichnete Technik anbieten. Das sind so viele wie in keiner anderen Branche, so die Ergebnisse zum Wettbewerb „Deutschlands kundenorientierteste Dienstleister“. Die bewährten Marketing- und Vertriebsmodelle richteten sich allerdings bisher fast ausschließlich an Ärzte. Der durch die Gesundheitsreform stark erweiterte Kundenkreis sorgt nun dafür, dass die Pharmafirmen ihren Vertrieb und Kundenservice an neue Zielgruppen anpassen müssen. Das ergaben die Untersuchungen zum Wettbewerb von Steria Mummert Consulting, dem Handelsblatt, der Universität St. Gallen und ServiceRating.
26. August 2008
Banken steigern Investitionen in Präsenz vor Ort Jedes fünfte Kreditinstitut in Deutschland plant, in den kommenden drei Jahren in das Filialnetz zu investieren. Mehr als zwei Drittel der Banken wollen ihre Zweigstellen renovieren. Grund für Investitionen in die Präsenz vor Ort ist der weiterhin anziehende Beratungsbedarf im Vertrieb. Gegenüber dem Vorjahr stieg die Zahl der Filialbefürworter unter den Bankenchefs um zwölf Prozentpunkte an. Der Verkauf margenstarker Produkte in der Altersvorsorge, Vermögensverwaltung oder Finanzierung steht dabei im Fokus. Mit neuen Filialkonzepten sollen die Verkaufsstellen der Banken attraktiver gestaltet werden, um die Kunden stärker zu einem persönlichen Beratungsgespräch zu motivieren. Das ergab die Studie „Branchenkompass 2008 Kreditinstitute“ von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut.
19. August 2008
Ethno-Banking 2011: Institute entdecken neue Geschäftsfelder Kunden nichtdeutscher Herkunft rücken zunehmend in den Fokus deutscher Kreditinstitute. Mehr als zwei Drittel der Top-Entscheider sehen Angebote auf dem Vormarsch, die sich an spezielle ethnische Anlegergruppen richten. Beispiel Islamic Banking: Für religiös orientierte Kunden aus islamischen Ländern werden zunehmend korankonforme Geldanlagen konzipiert. Knapp ein Drittel der Befragten erwartet, dass das so genannte Islamic Banking mittelfristig wesentlich wichtiger werden wird. Von dieser Entwicklung profitiert in erster Linie das Privatkundengeschäft mit Muslimen im Inland. Aber auch das Auslandsgeschäft erhält neue Impulse. Immerhin wollen 69 Prozent der Institute verstärkt durch Zukäufe ins Ausland expandieren. Das ergibt der Branchenkompass 2008 Kreditinstitute von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut.
14. August 2008
EU-Dienstleistungsrichtlinie: Gründer in Deutschland sparen Millionen Die Einführung der europäischen Dienstleistungsrichtlinie (DLR) in Deutschland senkt die Bürokratiekosten für Unternehmen während der Gründungsphase um mehr als 30 Prozent. Vor allem der Ausbau der E-Government-Angebote im Internet und das Serviceangebot eines einheitlichen behördlichen Ansprechpartners helfen, den Verwaltungsaufwand zu senken. Insgesamt sparen Firmengründer durch die Effizienzmaßnahmen der DLR jedes Jahr Verwaltungskosten in Höhe von rund 279 Millionen Euro. Über die Kostenersparnis hinaus ist mit einer erheblichen Beschleunigung der Verfahren zu rechnen. Die zeitintensive Anmeldung zum Handelsregister lässt sich beispielsweise auf weniger als ein Drittel der herkömmlichen Arbeitszeit verkürzen. Das ist das Ergebnis einer Studie zu den Entlastungspotenzialen der EU-Dienstleistungsrichtlinie, die Steria Mummert Consulting im Auftrag der Bertelsmann Stiftung erstellt hat.
13. August 2008
Kreditinstitute 2008: Kampf um Marktanteile voll entbrannt In den vergangenen Wochen ist die internationale Finanzkrise wieder in den Vordergrund gerückt: Institute mussten auch im zweiten Geschäftsquartal Abschreibungen vornehmen oder ihre Gewinnerwartungen zurücknehmen. 32 Prozent der Banken stellen die direkten und indirekten Folgen der Finanzkrise vor Herausforderungen. Mögliche finanzielle Belastungen werden sich insbesondere bei den Kreditbanken auf die Investitionsfähigkeit auswirken. Den Instituten bleibt insgesamt wenig Handlungsspielraum, der Krise aktiv zu begegnen. Deshalb gilt ihr Augenmerk vor allem dem Ertragsdruck infolge zunehmender Konkurrenz. Den verschärften Wettbewerb betrachten die Banken als größte Herausforderung. Jedes zweite Institut sieht sich durch die Konkurrenz massiv bedrängt. Drei Viertel der Institute rechnen damit, dass ihnen durch neue Anbieter Marktanteile streitig gemacht werden. Entsprechend skeptisch blicken die Unternehmen in die Zukunft: Knapp jede dritte Bank erwartet, dass sich ihr Geschäft in den kommenden drei Jahren schlechter als die Gesamtwirtschaft entwickeln wird. Dies ergab die Studie „Branchenkompass 2008 Kreditinstitute“ von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut.
7. August 2008
Demografiemanagement: dem Fachkräftemangel ein Schnippchen schlagen Der Fachkräftemangel in Deutschland weitet sich aus. Nach jüngsten Angaben der Bundesagentur für Arbeit fehlen den Unternehmen insgesamt bereits eine Million qualifizierte Arbeitskräfte. Diese Entwicklung stellt eine zentrale Herausforderung für das Personalcontrolling der Unternehmen dar. Denn infolge der demografischen Entwicklung setzt sich gleichzeitig der Verlust von Fachkräften aus der aktiven Beschäftigung fort. Spätestens im Jahr 2020 werden die über 50-Jährigen mit einem Anteil von rund 40 Prozent die stärkste Altersgruppe sein. Allein durch den altersbedingten Anstieg der Fehlzeiten infolge von Krankheiten entstehen den Unternehmen bis 2027 zusätzliche Kosten von 38 Milliarden Euro. Um „demografiefest“ zu werden, müssen die Firmen daher gleich auf zahlreichen Handlungsfeldern tätig werden: von der Früherkennung und Prävention bis hin zur Arbeitsgestaltung und -organisation. Was genau zu tun ist, findet jedes Unternehmen am besten durch eine individuelle Risikoanalyse heraus. Eine von Steria Mummert Consulting entwickelte Methode für das strategisch-operative Personalcontrolling unterstützt die Unternehmen dabei, gezielt die demografischen Probleme zu erkennen und Schwachstellen zu beheben.
5. August 2008
Zufriedene Kunden durch Kooperationen – Zusammenarbeit zahlt sich aus Bisher hatte noch nicht einmal einer von fünf Kunden Grund zur Freude über zusätzliche Serviceleistungen, die er so nicht erwartet hätte. Dabei könnten durch verstärkte Kooperationen mit anderen Firmen den Kunden völlig neue Servicedimensionen angeboten werden. Nur 37 Prozent der Kunden bescheinigen den Unternehmen, flexibel auf individuelle Bedürfnisse zu reagieren. Vor allem, wenn diese über das eigene Leistungsvermögen hinausgehen, müssen die Unternehmen oft passen. Das sind die Ergebnisse des Wettbewerbs „Deutschlands kundenorientierteste Dienstleister 2008“, der zum dritten Mal von Steria Mummert Consulting, der Universität St. Gallen, dem Handelsblatt und ServiceRating durchgeführt wurde.
31. Juli 2008
Internet-Verkehr 2020: Wer schneller sein will, muss mehr zahlen Filme, Bilder, Musikclips: Die zunehmende Auslastung des Internets durch Breitband-Angebote könnte in Zukunft den Bezug leistungsintensiver Web-Inhalte teurer machen. Gegenwärtig spiegeln sich die rasant gestiegenen Kapazitätskosten nicht in den Internet-Tarifen wider. Denn auf den weltweiten Datenautobahnen steigt das Verkehrsaufkommen schneller, als sich die Kosten pro übertragenes Paket reduzieren. Künftig könnten die Netzbetreiber versucht sein, sowohl Nutzer als auch Anbieter von High-Volume-Inhalten stärker an der Finanzierung des Ausbaus der Netzinfrastruktur zu beteiligen. Bleibt ein schneller Zuwachs der Netzkapazität aus, ist die zuverlässige Verfügbarkeit von Information und Kommunikation in einigen Jahren gefährdet. Dies ergibt die Untersuchung „Zukunftsfaktoren 2020“ von Steria Mummert Consulting, die zusammen mit der FutureManagementGroup und Lünendonk durchgeführt wurde.
29. Juli 2008
Kundenorientierung: Treue Käufer wollen belohnt werden Treue zahlt sich für Kunden gegenwärtig kaum aus. Nur jedes fünfte Unternehmen belohnt langjährige Kunden oder bietet ihnen eine bevorzugte Behandlung. Drei von zehn Firmen verzichten außerdem darauf, konsequent Analysen des Kundenwertes durchzuführen. Das Potenzial von Erfolg versprechenden Kundengruppen, die regelmäßig kaufen und viel Umsatz bringen, wird noch zu selten ausgeschöpft. Das sind die Ergebnisse des Wettbewerbs „Deutschlands kundenorientierteste Dienstleister 2008“, der zum dritten Mal von Steria Mummert Consulting, der Universität St. Gallen, dem Handelsblatt und ServiceRating durchgeführt wurde.
23. Juli 2008
Banken installieren neue Frühwarnmelder gegen Kundenabwanderung Die steigende Wechselbereitschaft der Kunden macht den Banken in Deutschland zu schaffen. Die Konsequenz: Rund neun von zehn Instituten planen, bindungsrelevante Kundengruppen eindeutig zu definieren und Abwanderungstendenzen frühzeitiger zu identifizieren. Neue „Frühwarnmelder“ sollen die Mitarbeiter in den Filialen und Service Centern in die Lage versetzen, wechselwillige Kontoinhaber rechtzeitig anzusprechen. Mit den bisher eingesetzten Vorwarnsystemen sind nur 22 Prozent der Bankmanager zufrieden. Es hapert vor allem auf der Kosten-Nutzen-Seite. Dies sind die Ergebnisse der Potenzialanalyse Kundenbindung in Banken 2008. Die Untersuchung wurde von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung und dem Bankmagazin durchgeführt.
15. Juli 2008
Zu viele Bankkonten werden zur Bonitätsfalle Mehr als jeder vierte Deutsche ist Kunde bei zwei Banken. Jeder siebte hat sogar Giro- oder Kreditkartenkonten bei drei oder mehr Instituten. Die Kreditinstitute verstärken diesen Trend durch günstige Angebote und Kooperationen mit dem Handel in Verbindung mit immer einfacheren Prozessen beim Beantragen von Konto und Karte. 30 Prozent der Kreditinstitute planen zudem bis zum Jahr 2010 zusätzliche Investitionen in Bonus- und Rabattsysteme. Das ergibt der Branchenkompass Kreditinstitute von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut. Allerdings rechnet sich das gebuchte Startguthaben oder der geschenkte Einkaufsgutschein in bestimmten Situationen nicht. Der Grund: Zu viele Bankkonten oder Kreditkarten wirken sich negativ auf die Kreditwürdigkeit aus.
10. Juli 2008
Kartenzahlungen: Grenzüberschreitender Betrug nimmt weiter zu Während in Deutschland der Betrug mit gestohlenen Bankkarten zurückgeht, nimmt der Missbrauch bei grenzüberschreitenden Zahlungen deutlich zu. Der Schaden durch den Einsatz gefälschter deutscher Bankkarten im Ausland wird in diesem Jahr erneut um rund ein Viertel ansteigen, so eine aktuelle Einschätzung von Steria Mummert Consulting. Der Grund: Während Betrüger ohne nennenswerte Einschränkungen über Grenzen hinweg operieren, gilt dies nicht für Banken und Ermittlungsbehörden. So behindern in der EU national abweichende Datenschutzregelungen übergreifende oder gar zentrale Lösungen, um Betrügereien bereits im Vorfeld aufzudecken.
8. Juli 2008
Krankenkassen: von Abwicklungsbehörden zu Servicezentren Die gesetzlichen Krankenkassen haben sich zu anerkannten Servicestellen entwickelt. Unter den zehn bestplatzierten Unternehmen des diesjährigen Wettbewerbs „Deutschlands kundenorientierteste Dienstleister 2008“ sind drei Krankenkassen. Trotz Pflichtmitgliedschaften und rigider gesetzlicher Vorgaben haben die Unternehmen die Service- und Kundenorientierung fest in ihrem Leitbild verankert. Sechs von zehn Kunden bescheinigen den Kassen einen ausgezeichneten Kundenservice, 77 Prozent loben die Freundlichkeit der Mitarbeiter. Das haben die Untersuchungen zum Wettbewerb ergeben, der im dritten Jahr in Folge von Steria Mummert Consulting, Handelsblatt, Universität St. Gallen und ServiceRating ausgerichtet wurde.
3. Juli 2008
Wenn der Käufer lächelt, gibt’s mehr Geld – Dienstleister honorieren Kundenzufriedenheit Wer seine Kunden zufrieden stellt, bekommt mehr Gehalt. In 80 Prozent der deutschen Dienstleistungsunternehmen, die am Wettbewerb „Deutschlands kundenorientierteste Dienstleister 2008“ teilnahmen, gilt dieses Prinzip für alle oder zumindest die meisten Mitarbeiter. Vorreiter sind die Kreditinstitute. Bei ihnen findet sich das Kriterium Kundenzufriedenheit fast ausnahmslos in allen Zielvereinbarungen der Mitarbeiter wieder. Das haben die Untersuchungen zum Wettbewerb ergeben, der im dritten Jahr in Folge von Steria Mummert Consulting, Handelsblatt, Universität St. Gallen und ServiceRating ausgerichtet wurde.
1. Juli 2008
Bei Anruf Spam: Werbeattacken über Internet-Telefonie Zehn Millionen Deutsche telefonierten im vergangenen Jahr über Voice over IP (VoIP). Das sind 30 Prozent mehr als 2006. Mit dem VoIP-Boom steigt allerdings die Gefahr, unerwünschten Werbeanrufen oder gar Hackern beim Telefonieren per Internetprotokoll zum Opfer zu fallen. Die Quote für das so genannte Spam over Internet Telephony (SPIT) wird im kommenden Jahrzehnt zu E-Mail-Spam aufschließen. Somit steht den Internetnutzern mit SPIT nach den unerwünschten E-Mails und Instant-Messaging-Nachrichten die nächste Plage ins Haus, warnt Steria Mummert Consulting. Unternehmen und private Nutzer sind bisher nicht im selben Maße vor Werbeanrufen geschützt wie vor Spam-E-Mails. Die Entwicklung ausgereifter Anti-SPIT-Filter wird die Internet- und Telekommunikationsbranche künftig immer stärker beschäftigen. Dies ergibt die Untersuchung „Zukunftsfaktoren 2020“ von Steria Mummert Consulting, die zusammen mit der FutureManagementGroup und Lünendonk durchgeführt wurde.
23. September 2008
Bankenmarkt Österreich: Ehrgeizige Auslandspläne heben Stimmung über deutsches Niveau Die österreichischen Banken blicken optimistischer in die Zukunft als ihre deutschen Wettbewerber. Insgesamt erwartet die Hälfte der Top-Entscheider österreichischer Banken, dass sich die Branche besser entwickelt als die Gesamtwirtschaft. Vor allem die Expansionspläne in Osteuropa tragen zur guten Stimmung bei. So halten die österreichischen Entscheider den Trend „Expansion inländischer Banken ins Ausland“ für wesentlich stärker als die deutschen Kollegen. Als größte Herausforderung für die österreichischen Banken wird die Finanzkrise betrachtet. Danach folgen der Wettbewerb und das Wachstum in Osteuropa. Dies ergab die Studie „Branchenkompass 2008 Kreditinstitute“ von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut.
