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Pressearchiv 3. Quartal 2007
27. September 2007
Steria Mummert Consulting und Brandenburg bringen Bürokratieabbau voran
Mit einem Regierungsentwurf zur Neufassung des Wassergesetzes hat das Land Brandenburg die Informationspflichten so stark vereinfacht, dass Betriebe pro Jahr rund 500.000 Euro an Bürokratiekosten einsparen können. Das ist bundesdeutscher Rekord. Mit Hilfe des niederländischen Standardkostenmodells (SKM) ermittelte Steria Mummert Consulting jährliche Bürokratiekosten in Höhe von 2,9 Millionen Euro für die brandenburgische Wirtschaft bei der Umsetzung des Wassergesetzes. Nur sechs Berichtspflichten waren vor der Gesetzesnovelle für 90 Prozent der wasserrechtlichen Verwaltungsausgaben der Unternehmen verantwortlich. Mit der Neufassung des Wassergesetzes werden die Unternehmen um ein Sechstel ihrer Kosten für Anzeige-, Genehmigungs- und Dokumentationspflichten entlastet. Das von Steria Mummert Consulting begleitete Projekt hat mit seinem über die Kostenermittlung hinausgehenden Ansatz Vorbildcharakter für das SKM-Vorgehen in Deutschland.
25. September 2007
Mobilfunk: mit Mehrwertdiensten aus der Tiefpreisfalle
Aktuell unterbieten sich die Mobilfunkanbieter in Deutschland mit immer neuen Tiefpreisofferten. Neue Billigmarken drücken mit Prepaid-Tarifen auf die Preise. Sogar Supermarktketten wie Aldi, Rewe und zuletzt Lidl drängen in den Mobilfunkmarkt. Die Folge: Die Gesprächspreise sind innerhalb von zwei Jahren um 15 Prozent gesunken. Die Umsätze werden in diesem Jahr voraussichtlich um 2,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr fallen. Auch die Durchschnittsumsätze pro Nutzer sind rückläufig. Teilweise melden Anbieter Einbrüche von mehr als 25 Prozent in der Prepaid-Sparte. Neue Dienstleistungen wie Handy-TV oder Bündelprodukte wie Quadruple Play bieten weitaus höhere Margen. Die technischen Voraussetzungen sind vorhanden. Viele Endkunden sind allerdings vom Mehrwert der neuen Angebote noch nicht überzeugt. Eine trennschärfere Ausrichtung der Produkte für bestimmte Zielgruppen kann die Akzeptanz neuer Dienste um ein Vielfaches beschleunigen, so eine aktuelle Markteinschätzung von Steria Mummert Consulting.
18. September 2007
3. EU Geldwäscherichtlinie: Verhaltenskodex vorhanden – klare Vorgaben fehlen Knapp drei Monate verbleiben den europäischen Banken noch, die von der EU verschärften Kontrollmaßnahmen zur Verhinderung von Geldwäsche konzernweit einzuführen. Drei Viertel der Banken haben zudem einen für alle Mitarbeiter geltenden Verhaltenskodex in der Geldwäscheprävention aufgestellt. Hierzu gehören beispielsweise generelle Grundsätze, wie Bankangestellte mit dem geforderten risikobasierten Ansatz der 3. EU-Geldwäscherichtlinie umgehen sollen. Nachholbedarf besteht allerdings, die Bankangestellten in Form von Handbüchern und Schulungen ausreichend zu informieren und vorzubereiten. In mehr als der Hälfte der befragten deutschen Institute fehlen derzeit klare Arbeitsanweisungen zur 3. EU-Geldwäscherichtlinie. Das belegt eine Marktstudie, die Steria Mummert Consulting unter den Top-Banken in Deutschland durchgeführt hat.
14. September 2007
Finanzvertrieb in Autohäusern: mit Tempo 30 auf die Überholspur Der Vertrieb von Finanzdienstleistungen über den Kfz-Handel gewinnt weiter an Bedeutung. Rund 60 Prozent der Autohäuser bieten bereits Beratungsleistungen zum Thema Versicherung und Finanzierung an. Hersteller und Händler wollen sich damit ein zweites Standbein im umkämpften Automobilmarkt aufbauen. Gestützt werden diese Bemühungen durch die Schwankungen im Pkw-Absatz: Im ersten Halbjahr 2007 sank die Zahl der Pkw-Neuzulassungen in Deutschland um 9,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Um angesichts des schwierigen Marktumfeldes die Kundenbindung zu stärken, intensivieren immer mehr Hersteller und Händler die Bündelung von Fahrzeug, Finanzierung, Service und Versicherung als Komplettlösung aus einer Hand. Von diesem Idealmodell ist die Mehrzahl der Marktteilnehmer jedoch noch weit entfernt. So liegt der Anteil verkaufter Kfz-Versicherungen bei Erwerb eines Neuwagens lediglich bei 20 Prozent. Zur Steigerung des Versicherungsabsatzes empfiehlt sich nach Einschätzung von Steria Mummert Consulting, Kfz-Versicherungen als Komponente von Mobilitätspaketen anzubieten.
11. September 2007
Kampf gegen Geldwäsche: Frühwarnnetz deutscher Kreditinstitute hat noch Lücken Ab dem 15. Dezember 2007 gelten verschärfte Gesetze im Kampf gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung. Europäische Banken müssen ab diesem Stichtag ihre Kunden und Transaktionen noch genauer unter die Lupe nehmen. Gleiches gilt für die von den Instituten und ihren Kunden genutzten Bankprodukte. Deutsche Banken erfüllen bereits einen Großteil der strengeren Vorschriften, die über die 3. EU-Geldwäscherichtlinie in nationales Recht umgesetzt werden. Beim Aufspüren von Geldwäscherisiken bestehen allerdings noch einige Lücken. Dazu gehören beispielsweise Defizite bei der Identitätsprüfung und dem Erkennen von Hochrisikokunden. Das Einbeziehen von Tochtergesellschaften in die Geldwäscheprävention können beispielsweise rund 30 Prozent der Institute noch nicht in vollem Umgang sicherstellen. Das sind die Ergebnisse einer Marktstudie zur 3. EU-Geldwäscherichtlinie, die Steria Mummert Consulting unter den Top-Banken in Deutschland durchgeführt hat.
6. September 2007
IT-Sicherheitslücken finden, bevor es andere tun
Das Internet ist inzwischen die offene Tür für Internetspione. Die Zahl der Onlinestraftaten in Deutschland stieg im vergangenen Jahr um 27 Prozent. Selbst vermeintlich sichere IT-Systeme wie im Bundeskanzleramt konnten Hacker mit vergleichsweise einfachen Mitteln ausspionieren. Der Grund: Effektiver Schutz setzt voraus, dass man sich in die Rolle der Angreifer hineinversetzen kann. Unternehmen und Organisationen beauftragen noch zu selten Spezialisten, um ihre Netze mit den Methoden der Angreifer auf Schwachstellen zu prüfen, so eine Einschätzung der Unternehmensberatung Steria Mummert Consulting.
5. September 2007
Fondsversicherungen stärkstes Zugpferd im Neugeschäft Die Versicherungsvertriebe in Deutschland sehen für fondsgebundene Versicherungen die besten Zuwachschancen im Neugeschäft. 56 Prozent der Vertriebsexperten prognostizieren für diese Produktgruppe die günstigsten Absatzchancen. Entsprechend wollen die Versicherungen ihr Vorsorgeangebot erweitern. 65 Prozent der Zentralen und die Hälfte des Vertriebs schreiben neuen fondsgebundenen Produkten das größte Entwicklungspotenzial zu. Das ist das Ergebnis der Studie „Insurance Trend“ von Steria Mummert Consulting, die in Kooperation mit der Fachzeitschrift „Versicherungsmagazin“ durchgeführt wurde.
30. August 2007
Baustelle Beschwerdemanagement: Kreditinstitute schöpfen Potential nicht aus Deutschlands Finanzdienstleistungsunternehmen können durch mehr Serviceleistungen bei ihren Kunden punkten. Besonders im Beschwerdemanagement weisen Kreditinstitute derzeit Schwachstellen auf. Rund 60 Prozent der Finanzdienstleister verfügen über kein umfassendes System zur Reaktion auf Beschwerden. Das haben die Untersuchungen zum Wettbewerb „Deutschlands kundenorientierteste Dienstleister 2007“ von Steria Mummert Consulting, Handelsblatt, Universität St. Gallen und ServiceRating ergeben.
28. August 2007
Produktschmieden der Versicherungen weiter unter Volldampf Die Versicherungsunternehmen in Deutschland wollen sich verstärkt auf die Gewinnung neuer Marktanteile konzentrieren. 62 Prozent der befragten Fach- und Führungskräfte haben die Neuakquisition zur wichtigsten Herausforderung für die kommenden zwölf Monate erklärt. Das ist ein Anstieg von 10,3 Prozent gegenüber der Novemberbefragung 2006. Insbesondere von Produktinnovationen versprechen sich die Assekuranzen wichtige Impulse für den Wettbewerb. 26,3 Prozent sehen daher in neuen Marktleistungen eine der wichtigsten Herausforderungen der nahen Zukunft. Das ist das Ergebnis der Studie „Insurance Trend“ von Steria Mummert Consulting, die in Kooperation mit der Fachzeitschrift „Versicherungsmagazin“ durchgeführt wurde.
23. August 2007
Zahlungskartenbetrug: Neues Sicherheitsbewusstsein des Einzelhandels lässt Kriminelle alt aussehen Für Trickbetrüger in Deutschland wird es offenbar immer schwieriger, entwendete Zahlungskarten für ihre kriminellen Zwecke zu nutzen. Die Zahl rechtswidriger Einsätze von Debit- und Kreditkarten ging zwischen 2005 und 2006 um 17,5 Prozent zurück. Die Folge: Das Schadensvolumen im deutschen Einzelhandel reduzierte sich. Trotz zunehmender Beliebtheit des bargeldlosen Zahlens sank der Verlust von 44,4 Millionen auf 38,8 Millionen Euro. Das entspricht einem Rückgang der Forderungsausfälle um 12,6 Prozent. Ein Grund für die positive Entwicklung: Immer mehr Händler ersetzen das vergleichsweise unsichere Lastschriftverfahren durch EC-Karte und PIN. Nach Schätzungen von Steria Mummert Consulting reduzierte sich der finanzielle Schaden pro gestohlene Debitkarte von 40 Cent in 2004 auf 29 Cent im letzten Jahr. Dazu beigetragen hat auch die zunehmende Verwendung des Sicherheitssystems KUNO, das hilft, das Lastschriftverfahren sicherer zu machen.
21. August 2007
Versicherungszentralen im Vorsorgegeschäft deutlich optimistischer als der Vertrieb Die Versicherungszentralen in Deutschland erwarten aus dem Geschäft mit Riesterverträgen den größten Zuwachs im Vorsorgebereich. 67,3 Prozent der Fach- und Führungskräfte sehen in diesen Angeboten zur privat finanzierten Rente das stärkste Zugpferd im Neugeschäft. Die betriebliche Altersversorgung rangiert aus Sicht jeder zweiten Zentrale auf Platz zwei. Damit zeigt sich das Management deutlich optimistischer als der Vertrieb. Denn im Riestergeschäft bleibt die Zuwachsprognose der Vertriebsexperten um mehr als 20 Prozent hinter den Erwartungen der Zentralen zurück. Das ist das Ergebnis der Studie „Insurance Trend“ von Steria Mummert Consulting, die in Kooperation mit der Fachzeitschrift „Versicherungsmagazin“ durchgeführt wurde.
16. August 2007
Wachstumsstrategie: Billigkampagnen haben ausgespielt Der reine Preiskampf hat bei den Unternehmen in Deutschland als Wachstumsstrategie ausgedient. Nur sieben Prozent der Fach- und Führungskräfte sehen in Niedrigpreiskampagnen ein wirksames Mittel für den Unternehmenserfolg. Kompetenz, die Steigerung der Marktanteile und Innovationen führen dagegen die Prioritätenliste der Wachstumsstrategien an. Zu Recht – wie ein Vergleich der Umsatzentwicklung in den letzten drei Jahren zeigt. Denn Unternehmen, die ihr Wachstum dadurch vorantreiben wollten, immer den günstigsten Preis anzubieten, gehörten überdurchschnittlich oft zu den Umsatzverlierern. Das ist das Ergebnis der „Potenzialanalyse Strategische Planung“, die im Auftrag von Steria Mummert Consulting in Kooperation mit wiwo.de durchgeführt wurde.
14. August 2007
Versicherer gehen wieder auf Expansionskurs – Lebensversicherungsbranche besonders optimistisch Die Stimmung der Versicherungsbranche in Europa hellt sich wieder auf. Die Hälfte der Fach- und Führungskräfte ist der Ansicht, dass sich die Grundstimmung im Versicherungsmarkt während der letzten sechs Monate verbessert hat. Das ist ein Anstieg von mehr als 20 Prozent im Vergleich zum November 2006. Allerdings kann die Stimmungsverbesserung nicht an den Vorjahreswert vom Mai 2006 anknüpfen. Damals registrierten mehr als 64 Prozent eine Stimmungsverbesserung in den letzten sechs Monaten. Viele Versicherer setzen auf Expansion: Zur größten Herausforderung der Befragten gehört nicht mehr allein die Erhöhung des Kundenvertrauens – das Gewinnen von Marktanteilen hat inzwischen den gleichen Stellenwert erreicht. Das ist das Ergebnis der Untersuchung „Insurance Trend”, die im Auftrag von Steria Mummert Consulting in Kooperation mit der Fachzeitschrift „Versicherungsmagazin“ und dem IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung durchgeführt wurde.
9. August 2007
Potenzialanalyse Unternehmensstrategie: Wer nicht plant, verliert 57 Prozent der Unternehmen in Deutschland räumen der strategischen Planung zur Steuerung der Geschäftsaktivitäten eine hohe Priorität ein. Nur 15 Prozent sind der Ansicht, man könne die Konzeption einer Unternehmensstrategie vernachlässigen. Das Problem: Besonders Unternehmen, in denen der Umsatz in den letzten drei Jahren zurückgegangen ist, priorisieren die strategische Planung nicht. Das ist das Ergebnis der „Potenzialanalyse Strategische Planung“, die im Auftrag von Steria Mummert Consulting in Kooperation mit wiwo.de durchgeführt wurde.
7. August 2007
Messung operationeller Risiken: Banken in Deutschland noch ohne Marktstandard
Die große Mehrheit der Kreditinstitute in Deutschland beschränkt sich beim Messen operationeller Risiken auf vereinfachte Methoden. 80 Prozent verwenden beispielsweise den von der Bankenaufsicht vorgegebenen Basisindikator. Nur etwa jede zehnte Bank geht einen Schritt weiter und nutzt fortschrittliche Ansätze wie den Advanced Measurement Approach. Dieser erlaubt eine exaktere Messung operationeller Risiken. Im Ergebnis müssen Banken weniger Eigenkapital hinterlegen. Ein häufiges Hindernis bei der praktischen Umsetzung stellt die geringe Datenbasis dar. Aufgrund teilweise fehlender interner Risikodaten hat sich für die Messung und Steuerung operationeller Risiken noch kein Marktstandard durchgesetzt. Viele Institute scheuen deshalb die Investitionen in fortschrittlichere Ansätze und warten lieber ab. Das ist ein Ergebnis der Marktstudie „Kompass Banksteuerung 2007“ von Steria Mummert Consulting.
2. August 2007
Laurent Lemaire ist neuer CFO und Mitglied des Executive Committees der Steria Gruppe Laurent Lemaire wird künftig die Ressorts Finanzen, Wirtschaftsprüfung und Recht der Steria Gruppe leiten. Zu seinem Verantwortungsbereich gehören außerdem das IT-, Qualitäts- und Risikomanagement sowie die Strategie- und Finanzkommunikation. Er berichtet direkt an François Enaud, General Manager der Steria Gruppe.
1. August 2007
Banksteuerung: Deutsche Kreditinstitute stehen vor einem grundlegenden Umbruch Die Umstellung auf eine moderne, wettbewerbsfähige Banksteuerung ist für die Mehrheit der Kreditinstitute in Deutschland noch Zukunftsmusik. Mammutprojekte mit aufsichtsrechtlichem Fokus wie Basel II oder die Umstellung auf den internationalen Rechnungslegungsstandard IFRS sind umgesetzt oder stehen vor dem Abschluss. Nun rücken die Themen Banksteuerung sowie das Reporting in den Fokus der Bankentscheider. Die Mehrheit der Institute hat hier einen grundlegenden Umbruch vor sich. Rund 50 Prozent der Top-100-Banken in Deutschland verfügen zwar bereits über ein die gesamte Bank umspannendes Controllingnetz. Eine integrierte Steuerung und Planung von Risiken, Erträgen und des Eigenkapitals ist allerdings nur in wenigen großen Instituten Realität. Der Grund: Interne Kennzahlen stützen sich häufig nicht auf eine einheitliche Datenbasis. Zudem mangelt es an der Datenqualität. Die Ableitung von Risiko-Ertrags-Kennzahlen zur Steuerung von Risiken, Erträgen und dem Eigenkapital der Bank stellt somit für fast alle Banken die aktuelle und künftige Herausforderung für den Aufbau einer modernen Gesamtbanksteuerung dar. Dies sind die Ergebnisse der Marktstudie „Kompass Banksteuerung 2007“ von Steria Mummert Consulting.
30. Juli 2007
Steria legt Ergebnisse für das erste Halbjahr 2007 vor: Betriebsergebnis steigt um 7,3 Prozent. Anteiliger Nettogewinn legt um 8,4 Prozent zu. Umsatz steigt im zweiten Quartal um 8,8 Prozent. Das Betriebsergebnis von Steria steigt im ersten Halbjahr 2007 um 7,3 Prozent auf 40,7 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Vor Konzernkosten in Höhe von 1,3 Prozent aus dem Umsatz des ersten Halbjahres 2007 steigt die operative Marge um 0,16 Punkte auf 7,5 Prozent. Der anteilige Nettogewinn verbessert sich im ersten Halbjahr 2007 um 8,4 Prozent auf 23,7 Millionen Euro. Der Umsatz im zweiten Quartal 2007 steigt um 8,8 Prozent auf 330,7 Millionen Euro gegenüber des Vergleichszeitraums des Vorjahres.
26. Juli 2007
Finanzdienstleister setzen verstärkt auf Baukastenprodukte Zwei Drittel der deutschen Bankkunden bemängeln die Pauschalberatung in den Filialen. Kern der Kritik: Den Instituten gelingt es noch zu wenig, wirklich individuell zu betreuen. Statt mit Angeboten, die auf ihre persönlichen Lebensumstände abgestimmt sind, werden die Kunden mit Einheitsangeboten konfrontiert. Damit wird die Hausbank austauschbar. In vielen Fällen ist die Beratung außerdem unverständlich. Abwanderung ist die drohende Konsequenz. Viele Banken steuern dieser Entwicklung inzwischen entgegen. 59 Prozent der Institute investieren verstärkt in modular aufgebaute Bankprodukte. Einfache Basiskomponenten lassen sich nach dem Baukastenprinzip ganz nach dem speziellen Bedarf zu maßgeschneiderten Endprodukten kombinieren. Auch die Versicherer setzen zunehmend auf dieses Konzept. Das ist das Ergebnis des Managementkompasses „Modulare Dienstleistungen“ von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut.
24. Juli 2007
Steria Mummert Consulting ist Spitzenreiter bei Neueinstellungen Steria Mummert Consulting ist in diesem Jahr der Top-Einsteller unter den klassischen Managementberatungen in Deutschland. Das hat eine aktuelle Untersuchung der Einstellungszahlen durch die Frankfurter Allgemeine Zeitung ergeben. 400 Berater und IT-Spezialisten wird das Unternehmen in diesem Jahr rekrutieren. Gesucht werden dabei sowohl praxiserfahrene Experten als auch überdurchschnittlich qualifizierte Hochschulabsolventen. Aus Sicht von jungen Akademikern ist der Berufsstart bei einer Unternehmensberatung offenbar äußerst attraktiv. 45 Prozent der Absolventen wünschen sich, in dieser Branche Fuß zu fassen. Das hat die aktuelle Employer-Branding-Studie von TNS Infratest und der Leipziger Graduate School of Management ergeben.
19. Juli 2007
Aus Angst vor Datenmissbrauch: Nur wenige Unternehmen erlauben Kunden und Lieferanten Zugriff auf IT-Systeme Viele Unternehmen sind zurückhaltend bei der Öffnung ihrer IT-Systeme für Kunden und Lieferanten – auch weil strengere Sicherheitsvorkehrungen hierfür notwendig sind. Nur jeder vierte Betrieb in Deutschland erlaubt seinen Kunden oder Lieferanten den eingeschränkten Zugriff auf sein IT-System. Dabei haben es Hacker an anderer Stelle häufig erheblich leichter, in Firmennetze einzubrechen. 60 Prozent der Betriebe haben beispielsweise mobile Endgeräte wie Laptops, Handys oder PDAs nicht ausreichend gegen fremde Zugriffe gesichert. Dies sind die Ergebnisse der Studie Managementkompass Sicherheitsstrategien von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut.
17. Juli 2007
Banken scheren Kunden zu sehr über einen Kamm Die deutschen Kreditinstitute kennen ihre Kunden zu wenig. Auf der einen Seite planen 72 Prozent der deutschen Bankentscheider Investitionen in maßgeschneiderte Produkte. Auf der anderen Seite fehlen der Mehrheit häufig genaue Informationen für eine individuelle Betreuung. Nur knapp die Hälfte der Institute zieht auch Informationen zu den jeweiligen Lebensphasen der Kunden heran. Soziodemografische Daten spielen lediglich bei knapp 16 Prozent der Institute eine Rolle. Die Masse der Banken (81 Prozent) unterteilt Kundengruppen dagegen nur nach rein monetären Größen. Sie berücksichtigen beispielsweise nur das Vermögen oder das Einkommen. Fünf Prozent der Institute verzichten sogar komplett auf eine Kundensegmentierung. Dies sind die Ergebnisse der Potenzialanalyse „Vertrieb auf dem Prüfstand“ von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem Bankmagazin.
12. Juli 2007
Blindes Vertrauen in die IT: jedes zweite Unternehmen ohne Notfallplan Stromausfall, Feuer im Rechenzentrum oder Hackerangriff: Deutsche Unternehmen sind organisatorisch häufig nicht auf Zwischenfälle dieser Art vorbereitet. Nur jedes zweite Unternehmen hat einen Notfallplan in der Schublade. Noch seltener sind darüber hinausgehende Vorkehrungen im Falle von Datendiebstahl, Systemabsturz, Einbruch oder Feuer. Rund jeder fünfte Entscheider räumt ein, dass in seinem Unternehmen noch große Sicherheitslücken vorhanden sind. Das sind die Ergebnisse der Studie „Managementkompass Sicherheitsstrategien“ von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut.
10. Juli 2007
Internet avanciert zum wichtigsten Gehilfen des persönlichen Bankberaters Das Internet hat sich zu einer tragenden Säule im Bankvertrieb entwickelt. Für viele Kunden sind die Web-Plattformen der Banken der erste Anlaufpunkt, um sich über Produkte zu informieren. Dieses Verhalten wollen die Banken nutzen, um ihren Internet-Vertrieb zu stärken. Drei von vier Fach- und Führungskräften deutscher Kreditinstitute sind der Ansicht, dass das Internet bei der Anbahnung von Vertragsabschlüssen die mit Abstand stärkste Bedeutungszunahme aller Vertriebswege aufweist. Entsprechend hoch ist die Hoffnung auf wachsende Vertriebserfolge. So erwarten knapp 60 Prozent, dass die Zahl der Vertragsabschlüsse bei Standardprodukten über das Internet weiter zunehmen wird. Zu diesen Ergebnissen kommt die aktuelle Studie „Banking Trend“, die im Auftrag von Steria Mummert Consulting in Kooperation mit der Fachzeitschrift Bankmagazin und ibi research durchgeführt wurde.
4. Juli 2007
Weltweite Vernetzung bildet idealen Nährboden für Viren, Trojaner und Spyware Wissen wird mehr und mehr zum Produktionsfaktor für Unternehmen. Damit entwickelt sich die Informationstechnologie zunehmend zur empfindlichen Achillesferse. Polizeiliche Ermittlungsbehörden wie das Bundeskriminalamt (BKA) nennen die weltweite Vernetzung als Ursache. 84 Prozent der Zwischenfälle in Firmennetzwerken werden von Viren oder Trojanern verursacht. Sie werden meistens von außen durch Hacker in die IT-Netze eingeschleust. Spionageprogramme, so genannte Spyware, stehen ebenfalls ganz oben auf der Liste der Störfaktoren. Für die Unternehmen bedeutet diese Bedrohungslage, dass sie noch stärker in engmaschige Sicherheitsnetze investieren und eine firmenweite IT-Sicherheitsstrategie implementieren müssen. Dies sind die Ergebnisse der Studie Managementkompass Sicherheitsstrategien von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut.
2. Juli 2007
Dr. Tatjana Eva Putz wird neue Geschäftsführerin der Steria Mummert Consulting GmbH Österreich Dr. Tatjana Putz übernimmt zum 1. Juli 2007 die Geschäftsführung der Steria Mummert Consulting GmbH in Österreich. Neben ihren Aufgaben der Geschäftsleitung wird sich Tatjana Putz vor allem auf den weiteren Ausbau des Banking-Sektors des internationalen Management- und IT-Beraters konzentrieren. In diesem Geschäftsfeld verfügt sie bereits über weit reichende Erfahrungen. Vor ihrem Engagement bei Steria Mummert Consulting war Tatjana Putz zuletzt als Senior Managerin im Bereich Financial Services verantwortlich.
